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Geschichte des Iran ArtikelDie Nennung Iran besteht seit dem 21. MĂ€rz 1935 fĂŒr das alte Persien. Zeit seines Bestehens wurde es stets wieder erobert und hat sein Territorium verĂ€ndert.
"Nur wenige Völker haben ihre nationale IdentitĂ€t ĂŒber einen so langen Zeitraum hinweg zu wahren vermocht." (Willy Brandt)
Buch-Tipp: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl. Kindliche Sicht Diese Geschichte einer Berliner FlĂŒchtlingsfamilie zu Zeiten des Nationalsozialismus aus kindlicher Sicht ist eben darum ein grandioses Zeitzeugnis.
Gerade weil das Kind das alles ĂŒberhaupt nicht verstehen und ca. bedingt zuordnen kann, ist diese ErzĂ€hlung so eindringlich.
Da verblassen alle wissenschaftlichen Abhandlungen. FrĂŒhe Hochkulturen (ca. 4 Tausend v. Chr. bis 550 v. Chr.) | |
Bereits in der Jungsteinzeit (Neolithikum) wurde das Land, das als Iran genannt wird, besiedelt, bzw. sind Siedlungsspuren nachweisbar.
Im 4. Jahrtausend v. Chr. gab es eine erste Wanderbewegung von Indogermanen, die mit den Indern gleichsam die Nennung Arier (ariyÄ?nÄ?m) haben. Die Herkunft dieser Arier ist umstritten, immerhin aus dem Norden, darĂŒber ist man sich einig.
Bereits gegen Ende des 4. Jahrtausend v. Chr. kann von einer stÀdtischen Zivilisation gesprochen werden, die sich aus der Ackerbau betreibenden, sesshaften Bevölkerung entwickelte.
Buch-Tipp: Arm und Reich. Die Schicksale menschlicher Gesellschaften Warum ist die Welt, wie sie ist? Wer schon stets das GefĂŒhl hatte, dass die heutige Weltsituation einer genauren ErklĂ€rung bedarf, ist mit Jared Diamonds Werk bestens beraten! Der Evolutionsbiologe vermag es auf geradezu unterhaltsame Weise einen völlig neuen VerstĂ€ndnisansatz unserer Lebenssituation zu liefern: Diamond erklĂ€rt die unterschiedlichen... |
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Das erste Reich auf iranischem Boden ist das Reich Elam, das heutige Gebiet um Chusistan (Khuzistan), das abseits der groĂen Weltgeschichte vom ersten Auftauchen um 2600 v. Chr. bis zur Niederlage gegen das Assyrische Reich, um 640 v. Chr., Bestand hatte. Die Könige nannten sich "von Anzan und Susa" eine Nennung die spĂ€ter noch Verwendung finden wird.
Die zweite Wanderbewegung, (die eigentlichen Indoiranier), um 1250 v. Chr., von indo-europĂ€ischen Reiternomaden aus den Steppen SĂŒdrusslands, lĂ€sst sich geschichtlich genauer fassen. Das Auftreten der Meder, (Madai), um 900 v. Chr., in deren Folge die mit den Medern verwandten Perser (PÄ?rsa), aus dem Gebiet des Urmia-Sees stammend, nachzogen, verĂ€nderte die einheimische Bevölkerungsstruktur.
Buch-Tipp: Damals war es Friedrich. Ein empfehlenswertes Buch! Wie kann man besser EindrĂŒcke aus der Zeit des Nationalsozialismus bekommen, als ein Buch von jemandem zu lesen, der die ganze Zeit selber erlebt hat und seine Erfahrungen erzĂ€hlt? Hans Peter Richter lebte in der Zeit des Nationalsozialismus und schrieb die meisten seiner BĂŒcher ĂŒber dieses Thema. Neben Damals war es... |
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Das Meder-Reich war das erste groĂe iranische Reich. Die Bewohner waren die Meder, als deren Nachfahren sich die heutigen Kurden (KurManji) ansehen. Ihre Sprache, Kultur und Abstammung war iranisch.
835 v. Chr. erwĂ€hnte der assyrische König zu dem ersten Mal die medischen StĂ€mme. Bald nach ihrem Auftreten konnten sie groĂe Bereiche des Assyrischen Reiches unterwerfen. In dem Jahre 715 v. Chr. fĂŒhrte der HĂ€uptlingsfĂŒhrer Deiokes die medischen StĂ€mme ohne Erfolg gegen das Assyrische Reich. Ein Nachfolger, Phraortes , konnte die ĂŒbrigen iranischen StĂ€mme vereinen und das assyrische Königreich vernichten. Er grĂŒndete die medische Hauptstadt Ekbatana (das heutige Hamadan ). Astyages, der letzte medische König, fĂŒhrte das Reich bis 550 v. Chr.
Buch-Tipp: Das kurze Leben der Sophie Scholl. Absolut lesenswert! Hermann Vinke ist es sehr gut gelungen sich durch , TagebucheintrĂ€gen, Briefen,etcins Leben der Sophie Scholl hineinzuversetzen. Es ist einer der besten BĂŒcher die ich je gelesen habe.
Ich empfehle das Buch allen die sich fĂŒr die zeit des Dritten Reichs oder WiderstandskĂ€mpfer interessieren. |
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Die Herrschaft der AchĂ€meniden dauerte von ungefähr 559 v. Chr. - 330 v. Chr. Kyros II. grĂŒndete als persischer König (Schah) das erste Weltreich der Geschichte, das altpersische GroĂreich.
Perserreich um 500 v.Chr.
Buch-Tipp: Das siebte Kreuz. Ein Roman aus Hitlerdeutschland. Der Film ist besser ! Der Film ist besser !
Ich sage es sehr ungern, aber in diesem Fall schlÀgt der Film mit Spencer Tracy das Buch um LÀngen!
Man schreibt das Jahr 1937; der kommunistische Aktivist, Georg Heisler, ist in dem KZ Westhofen. Als ihm klar wird, dass die Lagerleitung seinen Tod wĂŒnscht, flieht er zusammen mit 6 weiteren HĂ€ftlingen.... |
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Buch-Tipp: Denke nach und werde reich. Die Erfolgsgesetze Auf der obersten Sprosse der Erfolgsleiter ist stets Platz. . . "Traume sind SchÀume?" Sicher kennen Sie dieses Sprichwort und lassen Ihre TrÀume - TrÀume sein.
Halt!
Napoleon Hill ist anderer Meinung und ich inzwischen auch!
Mit Genuss und wachsender Begeisterung habe ich sein Buch gelesen. Gab es mir doch an der Stelle, an der ich stand,... |
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Buch-Tipp: Der China-Knigge. Eine Gebrauchsanweisung fĂŒr das Reich der Mitte Wissen kompakt und sehr unterhaltsam Von diesem Buch war ich vollauf begeistert! Die Autoren, ein deutsch-chinesisches Ehepaar, informieren auf sehr kurzweilige Weise ĂŒber das heutige China. Der Leser erfĂ€hrt alles ĂŒber Sitten und GebrĂ€uche in dem Land, ĂŒber die MentalitĂ€t der Chinesen, ĂŒber die verschiedensten LebensverhĂ€ltnisse usw. usf.
Zur... |
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Buch-Tipp: Der Untergang des Römischen Weltreichs Untergang, aber kein Verfall Die GrĂŒnde fĂŒr den Untergang des Römischen Reiches beschĂ€ftigen Gelehrte seit Jahrhunderten und die FĂŒlle der Publikationen wirkt auf den unbefangenen Leser leicht erschreckend. Edward Gibbons "Decline and Fall of the Roman Empire" ist bis heute ein Klassiker, aber seine ErklĂ€rungsmuster von einer dekadenten MilitĂ€rdespotie... |
Einbruch des Islam, ab 642 |
Buch-Tipp: Der gelbe Vogel. Eindruckvolles Buch Ich habe das Buch vor 20 Jahren gelesen und kann mich daran erinnern, dass ich als Teenager tief beeindruckt war. |
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Siehe: Der Iran unter den Umayyaden
Buch-Tipp: Durch Mark und Bein. UNGEWĂHNLICHE GESCHICHTE MIT VIEL SPANNUNG Dies ist mein erster Roman von KATHY REICHS und mit TEMPE BRENNAN. Sicher nicht mein letzter!
DIE STORY:
TEMPE BRENNAN ist forensische Anthropologin. In dieser Funktion ist sie sowohl in der Lehre (sie hÀlt Vorlesungen an der Uni) als auch in der Praxis (als Leichenbeschauerin)... |
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- 821-873 Ein persischer General mit dem Namen Taher, grĂŒndete 821 einen unabhĂ€ngigen Kleinstaat in Khorasan (Iran), der unter seinen Nachfolgern bis Zentraliran reichte.
Siehe: Tahiriden
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- 861-900 In dem SĂŒdosten des Iran (Sistan) vereinigte der Schmied Yaaqub ibn Laith, die unzufriedene Bevölkerung, um die Fremdherrschaft Bagdads abzulegen. Nach der Eroberung von Khorasan, Kerman und Fars erfolgte sogar ein Angriff auf Bagdad, welcher durch Friedensverhandlungen des Kalifen abgewendet werden konnte. Mit der Ermordung des letzten Saffariden erlöschte diese Dynastie.
Siehe: Saffariden
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- 864-1005 Bereits unter den Tahiriden waren die Samaniden aus Khorasan, zu Gouverneuren von Westturkestan und Afghanistan aufgestiegen, die bis zur DynastiegrĂŒndung und Krönung reichte, sich jedoch den aufkommenden Gaznawiden beugen musste.
Siehe: Samaniden'
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- 1206-1260: Die Mongolen unter HĂŒlĂ€gĂŒ erobern und verwĂŒsten Iran. Ihren Nachfolger verdankt das Land jedoch eine groĂe wirtschaftliche und kulturelle BlĂŒte.
- 1256-1336: Herrschaft der (mongolischen) Ilchane.
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Siehe: Timuriden
darunter Tamerlan (Timur) von 1370 - 1405; anschlieĂend bis 1499 Lokaldynastien
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Zum ersten Mal nach 700 Jahren mongolischer und tĂŒrkischer Herrschaft ist wieder ein ethnischer Perser auf dem Thron.
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Zeittafel
- 1925, 12.12: Reza Chan wird durch das Parlament zu dem Schah (Reza Schah Pahlavi) ernannt.
- 1925/1928: Wirtschafts-, Straf-, und Zivilrecht werden nach europÀischen (französischen) Vorbildern unter Wahrung islamischer Elemente, umgestaltet.
- 1926, 24.04: Krönung zu dem Schah - gleich darauf setzt er die allgemeine Wehrpflicht ein sowie eine einheitliche Grundsteuer ein.
- 1927/1938: Bau der Transiranischen Eisenbahn. Die Nord-SĂŒd-Linie wurde 1929 von der deutschen Firma Berger begonnen.
- 1927: Zentralbank gegrĂŒndet, die von der British Imperial Bank of Persia das Privileg der Notenemission und andere Vorrechte ĂŒbernahm.
- 1928/1938: Entdeckung reicher Ălfelder.
- 1928: Neue Zollhandelsabkommen mit vielen LĂ€ndern.
- 1929: Westliche Kleidung wird bei MĂ€nnern vorgeschrieben.
- 1931: AuĂenhandelsmonopol des persischen Staates.
- 1932: Persien widerruft die erteilte Konzession von 1901 an W. K. dÂŽArcy.
- 1934: Der zunehmende Einfluss von Deutschland veranlasst den Schah, Persien in Iran umzubebezeichnen. Der Schah sah keine Veranlassung sich vom nationalsozialistischen Deutschland zu distanzieren, eher umgekehrt. Als "Super-Arier" sprich Ursprungsland der Arier, war auch die "arische Rassenpolitik" der Nazis fĂŒr den Schah kein Problem.
- 1935: GrĂŒndung der Anglo-Iranian Oil Co. sowie der UniversitĂ€t in Teheran.
- 1936, 7.01: Der Schleier (Tschador) wird bei den Frauen verboten.
- 1937, 8.07: Ein Grenzvertrag zwischen der TĂŒrkei, Irak und Afghanistan wird auf 5 Jahre befristet abgeschlossen.
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- 1941, 24.08: Britische und sowjetische Truppen rĂŒcken von Westen und SĂŒden in den neutralen Iran ein.
- 1941, 10.09: Waffenstillstand. Die neue Regierung akzeptiert die Forderungen GroĂbritanniens und der Sowjetunion. Unter anderem: Freistellung von Eisenbahn- und StraĂenanlagen fĂŒr den Transport von Kriegsmaterial an die Sowjetunion.
- 1941, 16.09: Reza Schah Pahlavi muss auf Grund des Drucks der Alliierten zu Gunsten seines Sohnes, Mohammad Reza Pahlavi, abdanken.
- 1942, 29.01.: BĂŒndnisvertrag zwischen GroĂbritannien, der Sowjetunion und dem Iran. Unter Artikel 5 wird festgelegt, dass spĂ€testens 6 Monate nach Kriegsende, die alliierten Truppen den Iran verlassen mĂŒssen.
- 1943, 8.04: Handelsabkommen, das den US-amerikanischen Zoll auf persische Teppiche und andere iranische Produkte gegen Konzessionen herabsetzte.
- 1943, 09.09.: Der Iran erklÀrt den AchsenmÀchten den Krieg.
- 1944, 26.07: Reza Schah Pahlavi stirbt in Johannesburg.
- 1946, 1. MĂ€rz: Britische Truppen verlassen den Iran.
- 1946, 6. Mai: Sowjetische Truppen verlassen den Iran.
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- 1949, 4.02: MissglĂŒcktes Attentat auf den Schah an der UniversitĂ€t Teheran.
- 1951, 29.04: Mohammed Mossadegh (1881-1967) (politischer Gegner seines Vaters, Reza Schah Pahlavi), wird MinisterprĂ€sident. Mossadegh fĂŒhrt am 1. Mai die Verstaatlichung der Anglo-Persian-Oil-Co. durch.
- 1952, 16.07: Freiwilliger RĂŒcktritt von Mossadegh auf Grund der Ălkrise. Der Schah sieht sich durch landesweite Proteste gezwungen, ihn wieder einzusetzen.
- 1953, 16.08: Flucht des Schahs in das Ausland. 19.08.: Mossadegh wird durch die Armee gestĂŒrzt - mit Hilfe der CIA, ("Operation Ajax") u.a. Colonel H. N. Schwarzkopf - sein Sohn, Norman Schwarzkopf , fĂŒhrte spĂ€ter die Allianz in dem Zweiter Golfkrieg an.
- 1954, 28.10: Neuer Vertrag mit der Anglo-Iranian-Oil-Co. Die beteiligten 17 Ălkonzerne gestehen die HĂ€lfte des Gewinnanteils an Iran zu.
- 1960, 14.09: GrĂŒndung der OPEC (Iran, Irak, Kuwait, Saudi-Arabien, Venezuela). Anlass der GrĂŒndung waren die Preisdiktate der Mineralölkonzerne.
- 1962: EinfĂŒhrung des Frauenwahlrechts, Landreform â Aufteilung der KrongĂŒter unter landlose Bauern.
- 1963: Mohammad Reza Pahlavi leitet die WeiĂe Revolution zur Modernisierung des Landes ein (u. a. Bodenreform, Frauenstimmrecht), verweigert aber eine Demokratisierung der politischen Strukturen. Die Herrschaft Reza Pahlavis wird auch als Paradebeispiel eines korrupten und brutalen Marionettenregimes genannt (Quelle:Zeit 34/2003 (http://www.zeit.de/2003/34/A-Mossaedgh)).
- 1965: Chomeini wird vom Schah in das Exil in den Irak geschickt (Nadschaf).
- 1967: Gesetz zu dem Schutz der Familie. Dieses Gesetz erschwerte die Scheidung fĂŒr MĂ€nner und erleichterte sie fĂŒr Frauen, gab Frauen die Möglichkeit, das Sorgerecht fĂŒr Kinder auszuĂŒben. 26.10.: An seinem 48. Geburtstag krönt sich der Schah zu dem Kaiser (Ehefrau Farah Dibah).
Hegemoniale Politik des Irans:
Die AufrĂŒstung Irans zur gröĂten MilitĂ€rmacht der Region geschah zunĂ€chst mit US-Krediten, spĂ€ter sind bis zu 41 Tausend militĂ€rische und 20 Tausend zivile US-Berater in dem Iran.
- 1968, 9.01: GrĂŒndung der OAPEC â Organisation Arabischer ErdölexportlĂ€nder.
- 1969: Konflikt mit Irak um die Grenze und Schiff-Fahrt am Schatt al-Arab. Iran kĂŒndigt den Vertrag von 1937.
- 1971: Bombastische 2500 Jahr-Feier Irans. EndgĂŒltiger Abzug von britischen Truppen am Golf.
MilitĂ€rische Besetzung der Tumb-Inseln, Vertreibung der arabischen Bevölkerung. Errichtung von MarinestĂŒtzpunkten zur Sicherung der Ăltransporte durch die StraĂe von Hormus.
- 1973, 31.07: Abkommen mit dem internationalen Erdölkonsortium. Die National-Iranian-Oil-Co. ĂŒbernimmt alle Anlagen der Erdölwirtschaft in Staatsbesitz. 6. â 25.10 Jom-Kippur-Krieg. Daraufhin verhĂ€ngen am 28.10. die sieben arabischen ĂllĂ€nder der OAPEC einen Lieferboykott.
- 1975: Institutionalisierung eines Einparteiensystems. Abkommen mit Irak zur Regelung offener Grenzfragen.
- 1977: Versorgungskrise. Die von Intellektuellen getragene Nationale Front fordert das Ende der Diktatur des Schahs.
- 1978, 7/ 8.01.: Demonstrationen fĂŒr Ayatollah Chomeini. 8.08: Der Schah verspricht politische Freiheiten, freie Wahlen, Pressefreiheit. Schwere Unruhen sind die Folgen. 13.08: Kriegsrecht in mehreren StĂ€dten. Konzession an die Schiiten: RĂŒckkehr zu dem islamischen Kalender, SchlieĂung der Spielkasinos, Politische Parteien werden wieder zugelassen. 7.09: Generalstreik, die Streikwelle legt die Ălproduktion still. Kriegsrecht auf alle StĂ€dte ausgedehnt. 16.09: Das schwerste Erdbeben der iranischen Geschichte fordert mindestens 25 Tausend Tote. 5.11: Chomeini und die Nationale Front bilden in Paris die Iranisch-Islamische Nationalbewegung. 6.11: Einsetzung einer MilitĂ€rregierung.
- 1979, 16.01: Der Schah, Mohammad Reza Pahlavi verlĂ€sst den Iran. ZunĂ€chst hĂ€lt er sich bis zu dem 15.12 in den Vereinigte Staaten Amerika auf, danach in Kairo. Dort stirbt er am 27.07 1980. Die oberste AutoritĂ€t wird der SchiitenfĂŒhrer Ruhollah Chomeini(1902-1989).
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Chomeini proklamiert am 1.04 1979 die Islamische Republik Iran.
Islamische und kommunistische RevolutionÀre besetzen 1979 die Botschaft der Vereinigte Staaten Amerika in Teheran. Die Gefangenen kommen erst in dem Januar 1981 frei.
Das Nachbarland Irak greift 1980 den Iran an (Erster Golfkrieg). Es kommt zu dem Waffenstillstand in dem August 1988.
Zu Beginn der Revolution wird Mehdi Basargan MinisterprÀsident der provisorischen Regierung.
- 1980: Am 25.01 wird Abolhassan Banisadr PrĂ€sident , muss jedoch aufgrund unĂŒberbrĂŒckbarer WiderstĂ€nde in dem Hinblick auf die zukĂŒnftige Politik am 10.06 1981 der Iran verlassen. Er flieht nach Paris.
- 1981: Durch der Wahlsieg der religiösen Islamischen-Republikanischen Partei (IRP) löst sich der Revolutionsrat am 9.05 auf. Ein verheerende Bombenanschlag am 29.08 auf die Parteiversammlung der IRP bringt das GefĂŒge der Revolution völlig durcheinander. ParteifĂŒhrer Ayatollah Mohammed Hussein Beheschti (*1929) und ĂŒber 70 Abgeordnete werden getötet. Auch der neue PrĂ€sident Mohammed Ali Rajai und der neue MinisterprĂ€sident Mohammed Javad Bahonar werden Opfer. Am 02.10. wird Hojatoleslam Sayed Ali Chamenei PrĂ€sident - Mir Hossein Moussavi wird MinisterprĂ€sident.
- 1982: Das Strafgesetz der Islamischen Republik Iran (vom 25.08) tritt in Kraft.
- 1984: Bei den Parlamentswahlen am 15.04 verliert die IRP die absolute Mehrheit, Moussavi bleibt jedoch MinisterprÀsident.
- 1985: Ali Chamenei wird am 16.08 als PrÀsident wiedergewÀhlt.
- 1987: Die Auflösung der IRP am 2.06 bestĂ€tigt ca. das völlige Abweichen des ursprĂŒnglichen Revolutionsgedankens.
- 1988: Am 2.06 erbezeichnet Chomeini (der Iran steht in dem Krieg gegen den Irak am Rande einer Niederlage), den ParlamentsprÀsident Ali Akbar Haschemi Rafsanjani zu dem amtierenden Oberkommandierenden.
- 1989: Chomeinis Fatwa gegen Salman Rushdie (14.02) isoliert den Iran auĂenpolitisch völlig. Mit dem Tod von Ayatollah Chomeini (3.06) beginnt der Kampf um die Nachfolge. Der bisherige StaatsprĂ€sident Ali Chamenei wird (4.06) vom WĂ€chterrat zu dem neuen religiösen FĂŒhrer bestimmt. Der Kampf um die Macht gewinnt aber ParlamentsprĂ€sident Rafsanjani. Er wird zu dem StaatsprĂ€sidenten gewĂ€hlt und erhĂ€lt durch eine VerfassungsĂ€nderung gröĂere exekutive Befugnisse (Wegfall des MinisterprĂ€sidentenamts).
- 1992: Bei den Parlamentswahlen (10.04) gewinnen die AnhÀnger Rafsanjanis rund 70 Prozent aller Sitze.
- 1993: Rafsanjani fĂŒr weitere 4 Jahre in dem Amt (StaatsprĂ€sident) gewĂ€hlt.
- 1997: Bei den PrÀsidentschaftswahlen (23.05) siegt der ehemalige Kulturminister Mohammed Chatami. Ein beschrÀnkter Liberalisierungsprozess beginnt mit ihm, dessen Grenze immer von WÀchterrat (Chamenei) eingeschrÀnkt wird.
- 2003: Am 26.12 um 1:56 UTC kommt es zu einem der verheerenden Erdbeben in der Neuzeit des Irans, das mehrere tausend Menschen (es wird von mehr als 30 Tausend Opfern ausgegangen) das Leben kostet. Das Epizentrum des Bebens liegt in der NĂ€he der sĂŒdiranischen Stadt Bam, die zu dem GroĂteil zerstört wird.
- 2004 - Nachdem bei den Wahlen vom 20.02 tausende von liberalen Kandidaten ausgeschlossen waren und andere reformorientierte Politiker ihre Kandidatur zurĂŒckgezogen hatten, ist die Wahlbeteiligung nach offiziellen Angaben des Innenministeriums mit ca. 50,57 Prozent die niedrigste seit Bestehen der Islamischen Republik. In dem Anschluss an die Wahlen kommt es zu StraĂenschlachten mit den SicherheitskrĂ€ften in mehreren StĂ€dten, bei denen acht Personen getötet werden.
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